23.09.2007
Unsere erste Offroad Stecke stand heute auf dem Programm – die Mereenie Loop. 160 Kilometer zum eingewöhnen und um die Frage zu klären: Wie schnell fährt man eigentlich auf einer Wellblechpiste. Unser Erfahrungsschatz war hier gleich Null. Laut Autovermieter würden 60 km reichen. Das fühlt sich dann so an, wie wenn man einen Presslufthammer zwischen den Händen hält und dann auf play drückt.Nach div. Versuchen bin ich dann zu dem Entschluss gekommen, dass 80 km nicht schlecht sind. Da fliegt man schon ziemlich darüber und das Auto schwimmt noch nicht so stark. Eigentlich habe ich mir ja das alles viel schlimmer vorgestellt. Die Straße ist insgesamt sehr gut zu befahren und dürfte mit einem normalen Wohnmobil auch zu meistern sein. Ob das Geschirr aber dabei heil bleibt, möchte ich mal bezweifeln.

Die Mereenie Loop
Angekommen sind wir dann kurz vor Mittag am Kings Canyon.
Eigentlich die ungünstiges Zeit. Es war dann auch heiß und zwar sehr heiß. Wir haben dann etwas mehr Wasser mitgenommen.

Aufstieg zum Rand des Kings CanyonKings Canyon
Für die Umrundung der Canyon benötigt man eigentlich 3,5 Stunden. Wir haben es in 2,5 geschaft ABER es gab Ausfälle. Nein, nicht das ihr jetzt denkt Regina hätte schlapp gemacht. Nö. Nö. Es waren meine Schuhe. Meine guten alten Wanderschuhe, die mit mir die ganze Welt schon gesehen haben sind von mir gegangen. Die Sohle hat sich einfach gelöst. Es war wohl doch zu warm
((

Meine Schuhe
Irgendwie war es auch nicht mein Tag zum rechnen. Wir wollten ja noch zum Ayer Rock. Dachte eigentlich das sind 180 km. Waren es dann auch aber nur bis zum …. Highway und von dort aus nochmals …. bis zum roten Berg. Wir haben es mit Zwischenstop zum Tanken und essen dann auch noch vor Sonnenuntergang geschafft. Aber …… kurz bevor dieser unsagbare Moment der Röte kam, hat uns die Natur einen Strich durch dié Rechnung gemacht. Es zogen Wolken auf. OK. Morgen ist ja auch noch ein Tag.