24.09.2007
Wer am Ayers Rock Urlaub macht, hat eines auf jeden Fall vor sich.
Früh aufstehen. Für uns war es um 5:30 Uhr. Kurz einen Tee und dann ging es zum Parkeingang. Die freundliche Dame sagte uns auch gleich was Sache ist „fiftyteen Dollars,please“.
Wir zahlten und fuhren in den Nationalpark.
Der Ayers Rock besser gesagt der Uluru gehört seit Ende des letzten Jahrhunderts wieder den Aboriginals. Gehören ist eigentlich falsch. Sie mussten ihn dann wieder an die Regierung verpachten. Für gerade mal 99 Jahre.
Ok zurück zum Geschehen.
Wir fuhren dann zum Sunrise place. Ein rießiger Parkplatz, halbrund, um den Monoliten. Es ist schon schön die morgendliche Sonne auf dem Felsen zu sehen. Doch Abends ist es was anderes.

Was tut man(n) nicht alles für ein gutes Bild

Der Ayers Rock in der Morgensonne
Zurück zum Ayers Rock Resort. Ausgiebiges Frühstück, Duschen, Internetcafe, Supermarkt und dann wieder zurück zum Berg. Wir wollten ihn ja mal kurz umrunden. Das kurz war dann ein Spaziergang von 3 Stunden und dies alles bei 35 Grad im Schatten und reichlich Mücken. Diese Viecher haben die Angewohnheit immer dort rein zu wollen, wo sie eigentlich nicht hin sollten. Also in die Nasenlöcher, in den Mund und, nicht zu vergessen, die Ohren. Wir haben es trotzdem gut geschafft.


FelszeichnungenAyers RockDer Ayers Rock hat Löcher wie ein Schweizer Käse

Hinweischilder um den Berg

Felszeichnungen
Zwei Gedanken noch.
Im Jahr 2003 war ich schon einmal hier.
Damals gab es keine Wasserbehälter um den Berg. Diesmal wurden drei Stationen eingerichtet. Wer hier also verdurstet ist selbst Schuld.
Am Uluru gibt es einige Wasserstellen. Da wir ja im Frühjahr dort waren, dachte ich eigentlich diese müssten bis an den Rand gefüllt sein. Nein, sie waren teilweise sogar ausgetrocknet. Später erfuhr ich auch, dass die Menschen hier dringend sich Regen wünschen.

Wasserstelle
Wir stärkten uns im Visitor Centre das sehr zu empfehlen ist. Nicht nur wegen der Verpflegung sondern auch wegen der Kultur der Aboriginals. Man erhält dort reichlich Einblicke, die so einem sonst verborgen wären.
Nach einem kleinen Nickerchen auf dem Campingplatz sind wir dann zum Sun Set Point gefahren. Parkplatz an Parkplatz reiht sich hier. Wir standen ca 1,5 Stunden vor Sonnenuntergang schon dort um auch einen Top Platz zu erhalten. Gut was tut man nicht alles für gute Bilder
))
Es war aber dann doch recht kurzweilig. Wir lernten ein neuseeländisches Ehepaar kennen und die wollten reichlich viel über Deutschland, unseren Job und über das fotografieren wissen.
Diesmal hatten wir echtes Glück. Die Sonne ging unter und der Berg zeigte sich in seiner typischen roten Farbe.

Ayers Rock am Abend