Die Nacht war sehr kurz, neben uns war ein dreier Gespann so alle zwischen 50 – 60 Jahren und zum ersten mal mit einem Camper unterwegs. Jeder zieht sich um, alleine im Bus, also müssen die anderen raus, und das dann auch noch zum Zähne putzen. Der Hammer war aber der Bettenbau. Die hatten einen mit Hardtop – also einen Camper mit festem Hochdach. Da muss das Bett nach vorne gezogen werden oder die Holzplatten. Es gelang nach gut einer Stunde.
So nun aber zu unserer Bootstour. Shuttleservice hat uns direkt am Campingplatz abgeholt. Was bei so einer Bootstour extrem wichtig ist – auch aus der Sicht der Aussis – sind die Verhaltensregeln bei Notfällen. Das was jetzt kommt wurde uns so erzählt. Alsooooo….
Das Boot hat sechs Ausgänge zwei vorne, zwei in der Mitte und zwei hinten (das Boot war an allen Seiten offen – Anmerkung von mir). Über euren Köpfen findet Ihr rote und gelbe Schwimmfesten, die mit einer Pfeife ausgerüstet sind. Diese Pfeife kann man auch zum Krokodil anlocken nutzen. Sollte das Boot kentern: Bitte einen Kreis bilden. Die Dicken machen das. Die kleinen und Kindern müssen dann unter den Großen durchtauchen um in den Kreis zu kommen. Wer es nicht schafft, der hat einfach Pech gehabt.
Und das um 5:30 Uhr.
Ich möchte hier nicht mehr viel weiter schreiben, denn die Bilder sprechen für sich.
Nach unserem zweiten Frühstück haben wir uns dann auf die Reise durch den Park gemacht. Dieser zeichnet sich nicht nur durch seine Artenvielfalt aus, nein er ist euch mit zahlreichen Felszeichnungen der Aboriginals bestückt. Wir haben trotz 38 Grad im Schatten uns die Bilder angesehen.
Vielleicht noch was dazu. Manche Zeichnungen zeigen Menschenbilder (wie auf einem Röntgenfoto). Alle Innereien. Wann man bedenkt, das diese Bilder 2000 Jahre alt sind.
Gegen Abend haben wir dann im Aurora Kakadu Campground erreicht und mal kurz einige Steaks in die Pfanne geworfen. Nach so einem anstrengenden Tag war so eine Stärkung bitter notwendig.






