September 22, 2008 von foto64
18.09.2008
Wir hatten ja zwei Nächte in Mornington gebucht. So nutzten wir den heutigen Tag für eine kleine Wanderung und zur Tierbeobachtung. Ok. Gebe es echt zu die Tiere waren einfach schneller als ich mit der Kamera.
Verrechnet haben wir uns auch, wir haben zuwenig Wasser dabei. Ich hab so 4 Liter pro Kopf gerechnet und wir liegen zur Zeit bei weit über 5 . Morgen früh schau ma mal., ob die im Camp Trinkwasser in Flaschen verkaufen.
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September 22, 2008 von foto64

Bernd beim Nickerchen
17.09.2008
Das Baden musste heute Morgen ins Wasser fallen. In der Nacht hatte es leicht geregnet und das Wasser wurde dadurch noch trüber. Wir also weiter nach Mornington. Gute 60 km nochmals auf der Gibb River Road und dann 88 km Richtung Süden in den Nationalpark.
Bevor man das Camp in Mornington anfährt, muss man sich dort per Funk anmelden. Für nicht funk geübte gab es einen Ablaufplan an der Wand. “Morington, can you copy” so begann, der Funkontakt und man soll ja die Taste wieder los lassen, damit man den anderen auch hört. Wir hatten grünes Licht, der Campingplatz ist frei. Sherly freut sich schon jetzt, uns in eineinhalb Stunden zu sehen. Sie fragte uns dann noch gleich, ob wir für heut abend einen Tisch im Restaurant möchten. Die Strecke was super zu fahren na bis auf …. die Kuhkacke. Überall schwarze Fladen in der Größe einer kleinen Pizza. So circa 15 km vor dem Camp ging es dann so richtig Offroad los. Ein Bach (hier nennt man es Creek) nach dem anderen musste durchfahren werden. Einmal mit Wasser und einmal ohne. Große Steine gab es auf jeden Fall.
Wir suchten uns einen schattigen Platz und richteten uns mal so häuslich ein. Der Park hat zwei Gorge, das sind Schluchten. Wir entschieden uns für ein Billabong. Die Tour ist 14 km lang und außer dem Gorge noch einiges zu bieten. Als erstes den Terminten Track. Ein kleiner Rundweg bei dem einem die Welt dieser Lebewesen erläutert wird. Weiter ging es dann zu einem Billabong. Das ist ein Wasserloch. Vor uns war eine organisierte Tour. Die Damen und Herren aus Sydney (eingeflogen von Broome) genossen schon die kühle des Fitzroyrivers. Der Guide meinte cool, hier hat es Freshies drin (Süßwasserkrokodile) aber das ist kein Problem. Die machen eh nichts.
Regina hatte das gehört und das baden war für sie gelaufen. Ich mal wieder rein. Hab keines gesehen . OK. Ich gebs ja zu – so ein tolles Gefühl ist es dann doch nicht.
Dann sind wir weiter zum Sir John Gorge. Kurz vor der Schlucht hoch eine kleine Abfahrt dann durch ein Flußbett und da standen sie. Nein keine Känguruhs sondern Steine so groß wie Medizinbälle. Du da musste ich mit dem Auto darüber. Tief durchatmen und los ging. Das Auto wurde so richtig durchgerüttelt. Wir hatten es aber dann doch geschafft. Für die ganze Mühe wurden wir dann entschädigt mit einer wundervollen Landschaft und auch weiteren Bademöglichkeiten. Ok rein gegangen ist dann von uns keiner mehr.
Nach unserer Rückkehr im Camp gab es dann ein kühles Victoria Bitter (Unsere Biersorte in Ausiland). Die Inhaberin kam dann noch mit einer Children Python vorbei – ein Würgeschlange. Auf meine Hand wollte sie aber nicht. Bei Regina hat sie dann mal ein kurzes Gastspiel auf Ihrer Hand gegeben.

Funkstation nach Morington

Die Strasse ins Camp

Das war voll angenehm

Das ist eine Strasse !!! und wir mussten da rauf und runter
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September 22, 2008 von foto64
16.09.2008
Wir haben uns ein tolles Frühstück gemacht. So mit allem, was unser 5 Sterne Restaurant zu bieten hat. Müsli, Tee, Orangensaft. Eigentlich ist es sehr schade, dass wir von El Questro schon weiter fahren. Hier könnte man soviel machen. 4×4 Touren mit dem Auto, Wanderungen, Hubschrauberflüge und Reiten. Wir haben uns aber für andere Hot Spots entschieden.
Ok. Nun zu den Fakten.
Raus aus dem Campground erste Flussdurchquerung. Dann weiter gefahren, Nächste Flussdurchquerung. Regina hat für die Nachwelt das ganze auf Film.
Wir haben dann noch einen Besuch bei den Elquzzde Springs gemacht. Mitten im Nichts ein Wasserfall und reichlich warmes Wasser. Ok. Das bringt keine Abkühlung, deshalb haben wir aufs baden verzichtet.
Heute stand dann auch der größte Teil der Gibb River Road auf dem Programm insgesamt 310 km Off Road Piste. Vorab es war nicht so schlimm, wie uns immer erzählt wurde bzw. wie wir in den Foren gelesen haben. Die Piste ist zeitweise sehr holprig, mit Welchblechspurrillen überhäuft und die Dips (Flussdurchfahrten ohne Wasser) haben es in sich. Man kommt so mit 80 her, dann fällt die Strasse steil ab, um an der anderen Seite wieder Steil zu steigen (Wie bei einem V). Ich hatte mich bei den ersten beiden doch etwas verschätzt und wir wurden so richtig durchgerüttelt. Ach ja, den Penncostriver haben wir auch durchfahren 50 Meter Flussfahrt. Hinweisschilder gab es natürlich auch – in diesem Fluss befinden sich Krokodile – wer hätte das gedacht.
So gegen Nachmittag erreichten wir das Roadhouse Mt. Bernett. Wir haben uns einen schönen Platz zum übernachten ausgesucht und sind im Billabong schwimmen gegangen. Die Dame am Roadhouse hatte uns aber leider nicht gesagt, dass hier auch Süßwasserkrokodile drin sind. Wir ohne es zu wissen rein. Die Aussis haben es ja auch so gemacht J . Ein deutsches Paar, das hier ebenso campt, hat es uns dann gesagt., Scheiß drauf. Morgen früh gehen wir wieder baden. Mit oder ohne Krokos.

Da mussten wir auch noch durch

Roadtrains

Unser Swimmingpool
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September 22, 2008 von foto64
15.09.2008
Das Frühstück war einfach gut. Nach zwei Stunden Fahrzeit haben wir dann Kununnurra erreicht. Klein übersichtlich und man bekommt alles. Wir haben uns bei coles (Supermarktkette) mit den letzen Dingen eingedeckt. Nochmals einige Steaks gekauft, Milch, Kartoffeln und Gemüse, ach ja und Obst auch noch. Zwischen dem Nordterritorium und Westaustralien gibt es eine Quarantäne Station. Unser Auto wurde da auch durchsucht. No Fruit, Honey, wir hatten nichts dabei. Solche frischen Sachen schmecken dann doppelt gut.
Im Internetcafe waren wir auch. Die Einzelheiten sind ja zum lesen schon online.
Nachdem die Verpflegung aufgefüllt ist muss nun auch unser Auto auf Fordermann gebracht werden. Vor uns liegen knapp 800 km und dazwischen nur ein Roadhouse. Wir sind dann zur TANKE und haben mal locker 140 Liter getankt. Unser Fahrzeug hat einen Zusatztank mit nochmals 80 Liter. Also der Sprit dürfte uns nicht ausgehen.
So 60 km nach Kununnurra geht dann die Gibb River Road los. Rießige Hinweisschilder zeigen einem den Straßenzustand und geben Hinweise für die die es trotzdem und mit ungeeigneter Ausrüstung versuchen wollen.
Unser Ziel war El Questro. Klingt spanisch ist aber eine Farm und ein Wilderness Park. Die Strasse nach ELQ ist in einem super Zustand. Und kurz bevor wir die Station dann erreicht haben unser erstes Event. Eine Bachdurchquerung. 30 cm tief. Kein Problem. 200 Meter weiter die nächste. Vor uns ist ein Truck durchgefahren. Wasserstandshöhe 50 cm. Dann müsste es mit unserem auch gehen. Rein in die Brühe und schon mal rechts vorne auf einem großen Stein gefahren. Ist aber nichts passiert.
In ELQ haben sie zwei Arten von Campingplätze. Zum einen Black Kakadu. Der ist so, wie man sich Campgrounds so vorstellt. Dann gibt es noch “Privatcamps”. Da fährt man so 2 km weiter und hat dann einen wundervollen Stellplatz direkt am Fluss.
Wir verbrachten mit nächtlichen Besuchern ( Känguruh) eine sehr ruhige Nacht.

Die Anfahrt zum Campingplatz

Unser Nachtlager
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September 15, 2008 von foto64
14.09.2008
Unsere Reise führte uns heute vom Litchfield Nationalpark auf dem Stuart Highway bis nach Katherine. Dort haben wir im Woolworth unsere Abteilung Verpflegung auf den aktuellen Stand gebracht. Kurz um – Känguruhfleisch – Rinderstecks und nochmals 20 Liter Wasser gekauft.
Einen kleinen Besuch bei einer Pharmacy (wie bei uns eine Apotheke) hatten wir dann auch noch. Regina hat sich gestern Abend bei einem Bier mit einem Australier angefreundet. Gut es war einer, der nicht gerade sehr groß war – also so ein Typ halt. Wenn ich mich noch recht erinnere nannten sie Ihn Moskito. Der war dann mit Ihr heute Nacht in der Kiste. Was soll ich sagen. 100 Mal – hat er zugestochen. Wo es dann um die Schadenbegrenzung ging, hat sich der Kerl abgesetzt. Ok. Er ist jetzt weg und Regina hat genügend Zeit um Ihre Stiche zu verarbeiten.
Ich hab ja noch nichts über das Wetter geschrieben. Heute waren es im Schatten so lockere 39 Grad. Auf dem Victoria Highway auch teilweise über 40 Grad. Es sieht dann schon toll aus, wenn man diese Strasse entlang fährt und am Horizont die Hitze steht. Der Victora Highway dürfte die Längste Strasse in Australien sein. Nach unseren Information ist die Strasse 6000 km lang. Sie endet in Perth.
So nun aber zurück zu uns. Unsere Nacht verbringen wird am Victoria River Roadhouse. So ein cooles Teil, an der die Roadtrains zum tanken halten. Morgen früh gibt es hier für uns Bacon, Eggs und Toast.
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September 15, 2008 von foto64
Text stand auf Deutsch:

So groß kann ein Termitenhügel sein

Für gute Bilder macht Bernd fast alles

Die Wangi Falls -

Unser Auto

5 Sterne all inclusive
13.09.2008
Heute fuhren wir von Darwin in den Litchfield Nationalpark. In unserer Streckenübersicht die Nummer zwei. Der Park bietet neben unzählich vielen Möglichkeiten zum Wandern auch drei Wasserfälle in deren Pools man baden kann. Also das sind ja Naturpools und wird sind hier auch in der Natur und das bedeutet das wir dann ja auch im Revier von Salzwasserkrokodilen sind. Und jetzt kommts: Die Australier nehmen das ganze mal total relaxt. An den Wangi Falls steht ein Hinweisschild: Safty Crocodils
Vor Öffnung des Wasserfalls für die Allgemeinheit wird die Gegend nach Salzwasserkrokodilen abgesucht. Entdeckte Krokodile werden eingefangen und weggebracht. Sollten Sie eines sehen, teilen sie uns dies bitte mit.
Anmerkung Regina: “Wenn man noch dazu kommt”.
Wissenswertes über den Litchfield National Park
Der Park ist benannt nach Frederick Henry Litcfhfeld, der 1864 an einer Expedition ins Nordterritorium teilnahm und diese Region erforschte. Auffallend sind die Bauten der so genannten Kompasstermiten. Diese Termiten bauen ihre Behausungen exakt in Nord – Südrichtung. Damit bekommt der Bau an der schmalsten Stelle zur Mittagszeit die größte Hitze ab. Geniale Sache.
Unsere Nacht verbrachten wir dann auf einem 4 Star Campingplatz. So mit Schwimmbad ohne Krokos J
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September 15, 2008 von foto64
12.09.2009
Oh war das ein Flug. Wir mussten ja Jetstar fliegen. Jetstar ist eine Billigfluggesellschaft so was wie Ryanair, nur haben die sich auf Mittlere und Langstrecken eingeschossen. Zum boarden mussten wir dann erst mal unsere Pässe samt Bordingpass abgeben. Die Damen und Herren am Gate erfassten uns dann als Quantas Shorecodeflyers. Damit sollten wir Getränke und Essen ohne weitere Bezahlung an Bord bekommen.
Die Reisenden vor und nach uns haben etwas bekommen. Wir leider nicht. Wir haben dann die Stuardess darauf aufmerksam gemacht. Nach langem hin und her ging es dann noch. Wir hatten gerade die Hälfte gegessen, da wurde das Licht ausgemacht. Jetzt ist Schlafenszeit. Ok. Man kann ja noch die Leselampe einschalten – wenn es dem Vordermann dadurch nicht zu hell wird usw. Das die Nacht dann auch nicht gerade zum schlafen war, könnt ihr euch ja vorstellen.
Wir waren gerade bei unserem Anbieter und haben unseren 4×4 abgeholt. Schlappe 300.000 km hat der schon auf seiner Motorhaube. Motor usw. sieht gebraucht aber gut aus. Michael – der Mechaniker- meinte nur Reparaturen bis 100 Doller können wir ohne Entscheidung vor Ort machen lassen. Alles was darüber wäre müsste man mit Ihm telefonieren. Das würde aber sehr selten vorkommen.
Heute Nachmittag haben wir dann den Camper auf Vordermann gebracht. Das bedeutet: Einkaufen J . Das Allerwichtigste dabei ist Wasser und das haben wir im Überfluss dabei. Ok unser Verbrauch ist aber auch relativ hoch. Insgesamt trinken wir 6-7 Liter pro Tag.
Das wir heute sehr früh ins Bett gegangen sind, könnt Ihr euch wohl vorstellen.
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September 15, 2008 von foto64
11.09.2008
Der Flug nach Singapur war nicht gerade schön. Ziemlich viele Luftturbulenzen.. Das wirkte sich dann auch beim essen aus. Kaffee und Tee gab es nur in einer halbvollen Tasse und an einen zweiten Durchgang konnte man nicht denken. Wer bei solchen Verhältnissen dann auch noch auf das Töpfchen muss – sollte sich dann doch besser hinsetzen. Zur Sicherheit für sich selbst und natürlich auch wegen dem Streufaktor und der Benutzung durch andere Passagiere.
Wir schauen uns noch etwas im Flughafen um – übrigens sind hier überall Teppichböden ausgelegt.
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September 15, 2008 von foto64
10.09.2008
Es ist nun Zeit zu gehen. Die Koffer sind gepackt.
Es ist jetzt kurz vor neun. Wir haben unser Gepäck aufgegeben .Mal wieder mit kleinen Problemen. Der Herr am Counter hat heute eine neue Software bekommen und dann brauchte es halt seine Zeit, bis wir eingecheckt waren.
Danach mal kurz Zum Burgermann und den Ranzen gefüllt.
Auf den Reisen widerfährt einem doch sehr viel. In Frankfurt musste ich mit meiner Kameraausrüstung in einen abgesperrten Bereich. Mit einen Indikator wurden meine Kameras, Objektive und Zubehör abgestrichen. Auf meine Frage , warum man das macht – Sprengstoff. Ok. Also ich bin clean.
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